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Catlike Ausbildung

– für Menschen, die mit Menschen arbeiten

Vorab-Info zum nächsten Ausbildungsgang 2021

Die Ausbildungsgruppe 2020 ist nun geschlossen. Das zweite Jahr ist sowohl Fortsetzung und Ergänzung zum ersten Jahr als auch offen für neue Teilnehmer. Das zweite Modul kann ohne die Vorkenntnisse aus dem ersten Modul besucht werden.

Das zweite Jahr (= "zweites Modul") der Ausbildung wird den Themen-Schwerpunkt:

Körper und Psyche verbinden

haben. In diesem Jahr wird es um die Integration des Körpers und der gesunden Dynamik der psycho-somatischen Kindheitsentwicklung in psychologische und pädagogische Arbeit (Coaching, Therapie, Training, Unterricht...) gehen. Im dritten Modul der Reihe wird es dann um Arbeit mit Gruppen, mit Konflikten und schwierigen Beziehungen gehen.

Einen Einführungsabend zum zweiten Modul wird es voraussichtlich im November/Dezember 2020 geben. Sobald der Termin dafür feststeht, werde ich ihn hier einstellen.

Bei Interesse am zweiten Modul können Sie sich auch gerne per Email oder Telefon direkt an mich wenden.

Zum Basis-Modul 2020:

Prozessarbeit – Arbeit mit dem Unbekannten

Im Jahr 2020 startet zum ersten Mal eine Ausbildung in der Catlike-Arbeit, die ich über die letzten 12 Jahre entwickelt habe. Catlike steht für prozessorientierte und entwicklungsorientierte Körperpsychologie: eine neue Systematik zur Unterstützung von gesunden und ganzheitlichen Veränderungs- und Entwicklungsprozessen über die Verbindung von Körper und Psyche. Die Ausbildung vermittelt die Grundprinzipien und Kompetenzen dieser Arbeit für Menschen, die mit Menschen arbeiten.

Zur Einführung in die Inhalte des Basis-Moduls lies bitte die Einführung als PDF-Download

Ausbildungs-Inhalte

Die genauen Inhalte der Ausbildung legen wir entsprechend der Interessen und Anliegen der Teilnehmer gemeinsam fest. Der Fokus des ersten Jahres wird auf der persönlichen Entwicklung liegen, weil die Catlike-Arbeit auf persönlicher Präsenz, Integrität und Kontaktstärke basiert. Im zweiten Jahr kann der Fokus mehr auf besonderen Herausforderungen, Schwierigkeiten und Praxissupervision liegen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf der entwicklungsorientierten Prozessarbeit von Catlike, deren Prinzipien und Werkzeuge es jedem ermöglichen, Prozessbegleitung im eigenen Berufsfeld und in verschiedenen Kontexten zu integrieren und anzuwenden.

Sobald die Ausbildungsgruppe steht, entscheiden wir gemeinsam, welches Gewicht die folgenden Elemente dabei bekommen sollen:

  • Grundprinzipien der Catlike-Prozess- und Entfaltungsarbeit
  • Grundlagen der Körperpsychologie und der gesunden Entwicklung von Kompetenzen über den Körper: wie sich die Persönlichkeit in der Kindheit über den Körper entwickelt und wie daher psychisch-soziale Themen mit dem Körper zusammenhängen
  • Entwicklung der eigenen Fähigkeiten als Prozessbegleiter (Coach, Therapeut, ...)
  • Entwicklung von Fähigkeiten der Kommunikation, der Beziehungsgestaltung und der Prozessarbeit mit Konflikten und Blockaden
  • Die Grundkompetenzen Zentrierung, Erdung, Abgrenzung, Energie-Management und Mentalisierung
  • Die drei Verarbeitungsebenen (Gehirnebenen) und ihre "Sprache": körperlich, emotional, symbolisch-mental
  • Arbeit mit dem Körper, Bewegung, Gestik und Muskulatur
  • Entwicklung einer angemessenen und klaren Haltung, Rolle und Philosophie als Prozessbegleiter
  • Gruppen- und Teamleitung

Bei allen Themen gilt das Verhältnis von Praxis zu Theorie von 70:30. Weil wir neue Kompetenzen nur über Erfahrungen lernen können, werden wir überwiegend mit Übungen, Partnerdialogen, Selbstreflexion, Demonstrationen und Ausprobieren arbeiten.

Für wen ist die Ausbildung?

Die Ausbildung richtet sich in erster Linie an Menschen, die professionell mit Menschen in Veränderungsprozessen arbeiten. Das können z.B. Coaches, Therapeuten, Lehrer, Berater, Trainer, Erzieher, Führungskräfte oder Fachleute aus dem Gesundheitsbereich sein.

Voraussetzung für die Teilnahme sind Praxis-Erfahrung in der Arbeit mit Menschen und/oder eine entsprechende abgeschlossene Ausbildung. Besonders wichtig ist jedoch auch, dass jeder Teilnehmer bereit ist, sich persönlich einzubringen, zu erforschen und zu verändern, denn die Catlike-Arbeit lässt sich weder als Werkzeugkoffer noch als Fachwissen erfassen. Wer gerne aus rein persönlichem Interesse teilnehmen möchte, kann in einem Vorgespräch mit mir abwägen, ob und wie eine Teilnahme sinnvoll ist.

Mindest-Teilnehmerzahl ist 6, die maximale Gruppengröße ist 16.

Format & Termine

  • Das Basis-Modul der Ausbildung besteht aus 6 Wochenend-Modulen, die in Freiburg innerhalb eines Jahres stattfinden (voraussichtlich März 2020-März 2021) und einem freiwilligen zusätzlichen Intensiv-Modul von 6 Tagen Anfang August 2020.
  • Das erste Modul kann einzeln zum Kennenlernen gebucht werden für 340 €. Danach wird die Gruppe für die weiteren Module geschlossen und die Teilnahme ist verbindlich.
  • Zeiten: Samstag von 10 Uhr bis abends und Sonntag 10-16 Uhr.
    Soweit möglich starten wir schon Freitagabend von 19-21:30 Uhr
  • Gesamtstundenzahl der Ausbildung: 100-120 Std.
  • Die Teilnehmer bilden kleine Arbeitsgruppen, in denen sie zwischen den Terminen das Gelernte vertiefen und üben.
  • Die Ausbildungswochenenden werden – nur für die Teilnehmer – auf Video aufgezeichnet, so dass jeder damit später nacharbeiten kann.
  • Es wird die Möglichkeit geben, prozessorientierte Gruppenleitung in bereits bestehenden Gruppen mit meiner Begleitung und Supervision zu üben.
  • Im Intensiv-Modul sind auch Gäste außerhalb der Ausbildungsgruppe willkommen.
  • Ausbildungs-Termine werden am Info-Abend von den Interessenten gemeinsam festgelegt (s.u.)

Kosten

Die Kosten für das Basis-Modul (6 Wochenenden) liegen bei maximal 1.800 €.
Ab 9 Teilnehmern sinkt der Einzelbeitrag automatisch (Bsp.: 9 Teilnehmer = 1.720 €, 14 Teilnehmer = 1.440 €). Individuelle Ermäßigungen sind möglich für Frühzahler, für mitgebrachte Teilnehmer und ggf. auf Anfrage.

Der 6-Tage-Intensivblock kostet zwischen 600 - 1.100 € inkl. Tages-Verpflegung (ohne Übernachtung). Preis pro Person ist abhänging vom Datum der Anmeldung, der Gruppengröße und dem freiwilligen zusätzlichen Eigenbeitrag. Mehr dazu auf der Website zum 6-Tage-Intensiv.


Stand der Infos: 08. Oktober 2019

Häufige Fragen und Antworten

Ich habe schon so viele Ausbildungen – warum diese auch noch?

Diese Ausbildung ist sinnvoll für dich, wenn du vor allem deine persönlichen Fähigkeiten von Präsenz, Aufmerksamkeit, Souveränität und Empathie innerhalb deines Berufsfeldes erweitern möchtest. Es geht hier um Metaskills, mit denen du Veränderungsprozesse jeder Art, vor allem jedoch Entwicklungs- und Lernprozesse besser begleiten und unterstützen kannst.

Es geht hier vor allem um dich, nicht um Werkzeuge oder Konzepte. Unser gemeinsamer Fokus liegt auf dem, wie wir (als Prozessbegleiter) sind, und erst danach darauf, was wir tun.

Du kannst in diesem Entwicklungsprozess über ein Jahr in einer Gruppe von ebenso fokussierten Teilnehmern aus allem, was du bisher gelernt hast, deine eigene Variante erkunden und entwickeln, so wie sie dir entspricht. Du kannst alte Muster, Blockaden und Glaubenssätze auflösen und auf diese Weise Veränderungsprozesse an dir selbst und anderen erleben. So wirst du in diesen zwölf Monaten ganz von selbst und authentisch fähiger darin, andere auf deine eigene Weise in ihrer Entfaltung zu unterstützen.

Ich arbeite schon prozessorientiert – was kann ich noch lernen?

Die Bezeichnung "prozessorientiert" wird mit verschiedenen Bedeutungen verwendet. Wir müssen jeweils genau hinsehen, was damit gemeint ist. Die Catlike-Prozessarbeit bezieht sich auf die Prozessorientierte Psychologie (PoP) von Arnold (und Amy) Mindell. Im Unterschied zu anderen "prozessorientierten" Ansätzen werden darin die Entwicklung einer ideologie- und konzeptfreien Haltung und persönlicher Grundfähigkeiten betont, die uns versierter in der Anwendung von Konzepten und Werkzeugen machen. Das ist z.B. die Fähigkeit, Neuem mit offenem Interesse zu begegnen oder die Fähigkeit, Fließen und Stocken eines Prozesses zu erkennen. Die Landkarten der PoP sind eher philosophisch-allumfassend als individuell-psychologisch. Sie sollen den Prozessbegleiter dazu befähigen, sich selbst in Prozessen leichter verorten, wahrnehmen und (mit)bewegen zu können.

Was ist das Besondere an der *Catlike*-Prozessarbeit?

Das Besondere am Catlike-Ansatz und in dieser Ausbildung ist die Integration von Entwicklungspsychologie (Kindheits- und Jugendentwicklung) und der spezifischen Arbeit mit der Verbindung von Körper und Psyche in die Prozessarbeit. Das Verstehen dieser Zusammenhänge ist notwendig, um Lern- und Entwicklungsprozesse effektiv begleiten zu können.

Entwicklungsarbeit fordert auch, dass wir andere in ihren Prozessen herausfordern und ihnen aktiv neue Erfahrungen ermöglichen. Nur so können sie Neues lernen. Wenn wir zu sehr nur „folgen“, kommen wir in endlose „Prozess-Schleifen“, die keinen Lerneffekt bringen und früher oder später zu Lähmung und Frustration führen. Basale Entwicklungsblockaden oder -defizite überwinden wir nur über neue unmittelbare Körpererfahrungen. Die Ausbildung vermittelt elementare Fähigkeiten dazu. Ebenso lernen wir Beziehungsfähigkeiten nur über unmittelbare Beziehungserfahrungen. Auch das ist ein wichtiger Teil des Basis-Moduls mit Bezug zur gesunden psycho-motorischen und sozialen Entwicklung von Kindern.

Das klingt wie Gestalt-Arbeit – wo ist der Unterschied?

Einige allgemeinen Konzepte und auch Werkzeuge sind der Gestaltarbeit sehr ähnlich. Wer darin schon versiert ist, wird sich eher für die Unterschiede und Ergänzungen interessieren:

In der Catlike-Arbeit ist das Verständnis von Kontakt, Zentrierung, Abgrenzung und anderen psychosozialen Fähigkeiten in der Entwicklungspsychologie verankert und deshalb differenzierter. Dadurch ergibt sich eine vielschichtigere, spezifischere Arbeit mit dem Fokus auf diese Grundfähigkeiten, für die das Lernen über den Körper zentral ist. Der Körper wird nicht bloß „einbezogen“, sondern als Basis all unserer Ressourcen betrachtet. Unsere Aufmerksamkeit in Prozessen geht primär auf das Erweitern dieser Ressourcen und weniger auf die Auseinandersetzung mit Narrativen, Erinnerungen, Glaubenssätzen oder inneren Bildern.

Die Arbeit mit Emotionen, insbesondere dem Ausdruck von Emotionen, mit Beziehungen und sozialen Rollen beruht ebenso auf einem entwicklungspsychologischen Verständnis, was sich von dem der humanistischen Psychotherapien (wie z.B. Gestaltarbeit) unterscheidet. Ansätze der humanistischen Psychologie sind auf bereits gut ausgeprägte kognitive, kommunikative und Beziehungsfähigkeiten angewiesen. In der Catlike-Prozessarbeit geht es auch darum, wie wir diese Fähigkeiten lernen und ausbauen können, auch wenn wir ganz basalen, psychosomatischen Entwicklungsdefiziten begegnen – die häufig der Kern eines Problems sind. (Z.B. beruhen manche komplizierten Beziehungskonflikte schlicht auf einem Mangel an Abgrenzungsfähigkeiten und lösen sich auf, sobald sie entwickelt wurden).

Wer sich mit humanistischen Verfahren bereits auskennt, dem werden viele Grundlagen und Arbeitsweisen der Catlike-Arbeit vertraut vorkommen und leicht fallen. Neu hinzu kommen: die vertiefenden Prinzipien der Prozessarbeit, die psychosomatische Entwicklungspsychologie (Körper- und Kindheitsentwicklung) und der Fokus auf Ressourcen. Dadurch können wir unser Verständnis und unsere persönlichen Kompetenzen in schwierigen Prozessen und in der Beziehungsarbeit weiterentwickeln.

Wie kann ich das Gelernte in meine Berufspraxis bringen?

Die Anwendung der Prinzipien aus der Ausbildung ist sehr vielfältig. Wir werden uns mit allen Anwendungswünschen der Teilnehmer beschäftigen und ausreichend Raum für Austausch, Supervision und kreative Ideen für die individuelle Umsetzung haben. Der Transfer in die Praxis ist Teil des Lernprozesses, der häufig schwierig und frustrierend ist und deshalb besondere Unterstützung braucht.

Grundsätzlich geht es in der Ausbildung um die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten und ganz besonders um die Prozesse, die uns schwer fallen, also auch um den Transfer in den Beruf. Die Lernerfolge in der Ausbildung ergeben sich aus dem Ausprobieren und positiven neuen Erfahrungen an den Wochenenden und dazwischen, nicht über die meist übliche Vermittlung von Werkzeugen oder Theorien, die dann „korrekt“ angewendet werden müssen. Prozessarbeit funktioniert und macht Spaß. So entsteht von selbst mehr Neugier und Motivation, weiter zu lernen und zu experimentieren.

Gibt es ein Zertifikat zum Abschluss der Ausbildung?

Im Laufe des Basis-Moduls werden wir in der Gruppe gemeinsam entscheiden, ob wir die Ausbildung darüber hinaus fortsetzen wollen. Das Basis-Modul fokussiert auf die Entwicklung von Grundfähigkeiten. Einen im Voraus fest definierten Abschluss gibt es deshalb nicht.

Was „Zertifikate“ zum Abschluss des Basis-Moduls angeht, so können sich die Teilnehmer schonmal auf eine Überraschung freuen, mit der aus der üblichen Papier-Illusion ein schönes persönliches Zeugnis wird.

Es geht nämlich nicht darum ausgezeichnet zu werden, sondern ausgezeichnet zu sein.

Ausbildungsgruppe

Infos

Termine

1.) 07.-08. März
2.) 23.-24. Mai
3.) 11.-12. Juli
4.) 17.-18. Oktober (neu festgelegt am 24.5.)
5.) 21.-22. Nov. (vorauss.), Alternative: 14.-15. Nov.
6.) 30.-31. Jan 2021

6-Tage-Intensiv vom 2.-8. August mit Gastteilnehmern (nicht obligatorisch Teil der Ausbildung, aber empfohlen)

Zeiten jeweils:
Sa. 10 Uhr bis abends
So. 10-16 Uhr

Ort: Freiburg, Details folgen nach Anmeldung

Leitung: Dipl.-Psych. Philipp Alsleben

Umfang: 100-120 Gruppenstunden + Arbeitsgruppen zwischen den Modulen + 6-Tage-Intensiv

Kosten: max. 1.800 €, min. 1.400 € je nach Gruppengröße. Ratenzahlung bis September '20 möglich. Ermäßigungen für Frühzahler, mitgebrachte Teilnehmer und ggf. auf Anfrage.

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Ausbildungs-Info als PDF zum Download

Einführung in das Basis-Modul 2020 als PDF zum Download

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